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A - Z: Erklärung häufig verwendeter Begriffe

 

 

Was ist...?

AC3

Dolby Digital

VBR

AVI

Frame

VCD/SVCD

Bitrate

Keyframe

VOB

CBR

MPEG 1/2/4

XviD

Codec

Multipass

 

DivX

Ripping

 

 

 

 

 

AC3

AC3 ist ein Audiokomprimierungscodec, der heute synonym mit Dolby Digital oder Dolby Surround verwendet wird. Mit diesem Codec werden z.B. auf DVDs bis zu 6 Audiokanäle für eine Tonspur in hoher Qualität gespeichert. Hierdurch läßt sich ein realistischer Raumklang simulieren.

 

AVI

Audio Video Interleave. Hierbei handelt es sich um ein weit verbreitetes Dateiformat für Videofilme. AVI ist kein Codec, sondern nur eine Verpackung für Film und Ton. Z.b. kann in einer AVI-Datei ein DivX-komprimiertes Video mit MP3-komprimiertem Sound enthalten sein.

 

Bitrate

Datenrate oder Übertragungsgeschwindigkeit. Anzahl der pro Zeiteinheit übertragenen Datenmenge, z.B. Kb/s (Kilobit pro Sekunde). Bei der Video- oder Soundkomprimierung bedeutet Bitrate die Stärke der Komprimierung und damit die Qualität der Daten. Je höher die Bitrate, desto weniger komprimiert, desto größer also die Datei und desto höher die Qualität. Man unterscheidet zudem CBR (Constant Bit Rate) und VBR (Variable Bit Rate).
 

CBR

Constant Bit Rate. Im Gegensatz zu VBR (Variable Bit Rate) werden hier alle Informationen unabhängig von der Art der Informationen mit der gleichen Bitrate komprimiert.

 

Codec

COder/DECoder. Ein Codec kodiert Informationen in einer bestimmten Art. Um sie anschließend lesen zu können, decodiert er die Informationen wieder. Meist handelt es sich um Video- oder Audio-Codecs, die die Daten in bestimmter Form verändern, z.B. komprimieren, um geringere Datenmengen zu erreichen. Beispiele für Codecs sind: MPEG1, MPEG2, MPEG4, DivX, XviD, Quicktime, MP3, AC3,... .

 

DivX

Divx :-) ist der Name eines gehackten Microsoft MPEG4 Codecs zur Videokompression. Bekannt sind z.B. die Versionen 3.11 und 3.22, die heute noch von einigen verwendet werden.
Das heutige DivX ist von DivXNetworks entwickelt worden und ist somit nicht mehr illegal. Es ist sicher einer der besten Videokomprimierungscodecs, da mit DivX das Videomaterial bei hoher Videoqualität stark komprmiert werden kann, so daß sich ganze DVDs in annähernder DVD-Qualität auf 1-2 CDs speichern lassen. Seit den ersten Versionen (4.xx) wurden einige Verbesserungen vorgenommen. Seit 08.03.2002 gibt es den Codec in der 5.xx-Version. Die aktuelle Version findet Ihr immer unter Downloads. Ein bißchen mehr zur Geschichte von DivX gibts hier.

 

Dolby Digital

Audioformat, siehe AC3

 

Frame

Ein Frame entspricht einem Einzelbild eines Films. Ein Film ist also aus hintereinander abgespielten Frames aufgebaut. Damit das Auge die Einzelbilder nicht wahrnimmt, werden die Frames sehr schenll hintereinander abgespielt. Z.B. 25 fps (frames per second) beim PAL-Standard, der in Europa verwendet wird.
Es gibt nun verschiedene Arten von Frames. Ein Keyframe ist ein Einzelbild, das die kompletten Bildinformationen enthält. Im Gegensatz dazu enthalten I-Frames und P-Frames nur die Informationen, die sich seit dem letzten Keyframe verändert haben.

 

Keyframe

Komplettes Einzelbild. Siehe Frame.

 

MPEG 1/2/4

Hierbei handelt es sich um Videostandards, die von der Motion Picture Expert Group (MPEG) definiert werden. Folgende daraus hervorgegangenen Codecs sind erwähnenswert:
MPEG1 wird auf VideoCDs verwendet. Es erzeugt bei relativ geringer Auflösung eher mittelmäßige bis schlechte Bildqualität.
MPEG2 wird für SVCDs und DVDs verwendet. Hierdurch läßt sich bei Auflösungen bis 720x568px eine hohe Videoqualität erreichen bei jedoch großem Speicherplatzbedarf.
MPEG4 ist ein von Microsoft entwickleter Codec, der bei hohen Kompressionsraten der Standard für digitales Video werden sollte. DivX ist jedoch bei vergleichbarer Technik sehr viel weiter verbreitet.

 

Multipass

Multipass ist ein Verfahren zur Verbesserung der Bildqualität bei der Videokomprimierung. Die Komprimierung findet in mehreren Durchgängen statt. Dabei werden im ersten Durchgang die Bildinformationen analysiert und in eine Log-Datei geschrieben. Im zweiten Durchgang kann so die Bitrate an Stellen mit wenig wechselnder Bildinformation zugunsten der Stellen mit schnell wechselnder Bildinformation (z.B. Action-Szenen) gespart werden. Daraus resultiert eine höhere Bildqualität bei gleicher Videogröße als wenn nur ein Durchgang verwendet worden wäre, da bei einem Durchgang immer nur die vergangenen Szenen analysiert werden können, nicht aber die vor der derzeitigen Position liegenden. DivX und XviD verwenden z.B. Multipass.

 

Ripping

Das Rippen ist das Kopieren einer DVD auf die Festplatte.
Hierzu gehört der Authentication Prozess, die Entfernung von Kopierschutzmechanismen (z.B. CSS=Content Scrambling System und Macrovision) und das eigentliche Kopieren der Daten. Es gibt verscheidene Rip-Programme wie z.B. Smartripper, CladDVD und DVDDecrypter. Da jegliches Knacken eines Kopierschutzes seit dem neuen Urheberrecht vom September 2003 auch in Deutschland verboten ist, gelten derzeit auch die Rip-Programme als illegal, selbst zur Erstellung privater Kopien eigener DVDs.

 

VBR

Variable Bit Rate. Im Gegensatz zur CBR (Constant Bit Rate) können hier komplexere Teile z.B. eines Filmes mit einer höheren Bitrate als einfache Teile komprimiert werden, so daß die durchschnittliche Bitrate zwar gleich bleibt, aber das optische Ergebnis besser als bei CBR ist.

 

VCD/SVCD

VideoCD und SuperVideoCD. Hierbei handelt es sich um CD-Formate für Videofilme. Auf VCDs sind die Videos im MPEG1-Format und auf SVCDs im MPEG2-Format gespeichert. SVCDs haben deshalb eine höhere Bildqualität. Beide Formate lassen sich wie DVDs auf allen gängigen DVD-Playern abspielen.

 

VOB

VOB ist ein Dateiformat für DVD-Filme. Die VOB-Dateien auf der DVD enthalten die gesamten Filminformationen wie z.B. den Videostream im MPEG2-Format, die vorhandenen Tonspuren (meist im Dolby Digital-Format) und Untertitel. In anderen VOB-Dateien finden sich z.B. auch Trailer und DVD-Zusatzmaterial.

 

XviD

XviD ist DivX rückwärts gelesen. Dabei handelt es sich um einen Open Source MPEG4-Codec, der qualitativ vergleichbar mit DivX ist. Manche sagen sogar, er sei besser. Auf jeden Fall ist er kostenlos und ohne Werbesoftware, was sicher ein Vorteil gegenüber DivX ist. Hier ist die XviD-Homepage. Die aktuellen XviD-Codecs und eine PDF-Datei mit Wissenswertem über XviD von Selur gibts unter Downloads.

 

Sind Euch andere Begriffe unklar? Sollte in diese Liste noch etwas aufgenommen werden? Fragen und Anregungen jederzeit an .




 
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